----------------

Flaggen Deutsch
Englisch



Logo
-  INTENSIVTRANSPORT
linieblack


Die zunehmende Systematisierung des Rettungswesens hat ebenso wie Änderungen in der Krankenhausfinanzierung und hier zuletzt in besonderem Maße durch die Einführung von Fallpauschalenregelungen ("German-diagnosis-related groups" - G-DRG) zu einem deutlichen Anstieg von Einsatzanforderungen zu Patientenverlegungen unter ärztlicher Begleitung zwischen Krankenhäusern unterschiedlicher Versorgungsstufen geführt. Nicht zuletzt ist die Zunahme entsprechender Verlegungen auch durch in den letzten Jahren neu verfügbare Möglichkeiten der Diagnostik und Therapie hervorgerufen worden. Der mit dem Einsatz dieser Möglichkeiten für die Krankenhäuser verbundene finanzielle Aufwand einerseits aber auch die gesetzten ökonomischen Anreize andererseits stellen Gründe für die Regionalisierung und Schwerpunktbildung von speziellen diagnostischen, operativen oder therapeutischen Verfahren dar.

Die Patientenverlegungen unterscheiden sich hinsichtlich dem Grad ihrer Dringlichkeit, dem notwendigen Umfang der Weiterführung intensivmedizinischer Maßnahmen während des Transportes und der an das Begleitpersonal zu stellenden qualitativen Anforderungen. Grundsätzlich ist zwischen dem Intensiv- bzw. Hochrisikopatienten und dem Patienten ohne vitale Gefährdung zu unterscheiden. Vor diesem Hintergrund haben sich unter dem Oberbegriff des Sekundäreinsatzes Begriffe wie "Intensivtransport" oder "arztbegleitete Verlegung" etabliert.

Weiterhin werden aus Kliniken in steigendem Maße sogenannte zentrifugale Transporte (Rückverlegungen von versorgten Patienten aus Behandlungszentren der Maximalversorgung in Krankenhäuser mit geringerer Versorgungsstufe) angefordert. Aufgrund immer kürzer werdender Zeiträume zwischen dem Zeitpunkt der Durchführung der Versorgungsmaßnahmen und dem Zeitpunkt des Rücktransports bzw. Weitertransports, erfolgen diese Verlegungen oftmals ebenso unter intensivmedizinischen Bedingungen.


Der zur Ergänzung des regionalen Rettungsdienstes notwendigen Vorhaltung spezieller Rettungsmittel für Intensivtransporte ist besondere Beachtung beizumessen.


Infolge der an entsprechende Einsatzdurchführungen zu stellenden Anforderungen, Transporte von Intensivpatienten möglichst risikoarm und ohne Unterbrechung der intensivmedizinischen Überwachung und Therapie zu ermöglichen, ergibt sich die Notwendigkeit, hierfür besondere Systeme bereitzuhalten, die den an solche Einsatzdurchführungen zu stellenden qualitativen fahrzeug- und medizintechnischen sowie personellen Kriterien gerecht werden, ohne die Systemverfügbarkeit für die Durchführung von Primäreinsätzen wesentlich einzuschränken.


Aufgrund der föderalistischen Struktur existieren im bundesdeutschen Rettungswesen keine allgemein gültigen und bundesweit verbindlichen Standards für die Durchführung von Intensivtransporten. Dies gilt sowohl für die in diesem Zusammenhang verwandte Terminologie wie gleichfalls für die zur Durchführung der entsprechenden Transporte einzusetzenden Rettungsmittel und ferner die Anforderungen an Medizintechnik, Personalqualifikation und Einsatzdokumentation.

Die RUN Rettungswesen und Notfallmedizin GmbH besitzt eine langjährige Erfahrung in der Konzeption, der Umsetzung und der Evaluation von Organisationsstrukturen zur Durchführung von Intensivtransporten im boden- wie luftgebundenen Bereich. Die Beratungsleistungen erfolgen hierbei sowohl für Aufgabenträger (z.B. Länderministerien) wie für Kostenträger (z.B. Landesverbände der Gesetzlichen Krankenversicherung).

Für Projektvorhaben im Bereich "Intensivtransport" stehen wir Ihnen gerne für ein erstes unverbindliches Gespräch zur Verfügung.



INTENSIVTRANSPORT - Übersicht ausgewählter Projekte



Berichtsjahr
Gegenstand
Auftraggeber
laufend
Monitoring des Einsatzgeschehens von Intensivtransporten in Niedersachsen - Betrachtungsjahre 2016/2017-2018/2019 (Monitoring VII-IX)
Die Kostenträger des Rettungsdienstes in Niedersachsen in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Ministerium für Inneres und Sport
2014-2016
Monitoring des Einsatzgeschehens von Intensivtransporten in Niedersachsen - Betrachtungsjahre 2013/2014-2015/2016 (Monitoring IV-VI)
Die Kostenträger des Rettungsdienstes in Niedersachsen in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Ministerium für Inneres und Sport
2016
Gutachterliche Expertise zum ITW Standort Fulda
Landkreis Fulda
2015
Analyse der Inanspruchnahme der ITW Hannover in der Regelarbeits- und Bereitschaftszeit
Landeshauptstadt Hannover Fachbereich Feuerwehr
2011-2013
Monitoring des Einsatzgeschehens von Intensivtransporten in Niedersachsen - Betrachtungsjahre 2010/2011-2012/2013 (Monitoring I-III)
Die Kostenträger des Rettungsdienstes in Niedersachsen in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Ministerium für Inneres und Sport
2010
Externe Evaluation der boden- und luftgebundenen Durchführung von Intensivverlegungen in Niedersachsen -

Phase II (Einsatzdatenerhebung, -analyse und -bewertung)
Die Kostenträger des Rettungsdienstes in Niedersachsen in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Ministerium für Inneres, Sport und Integration
2009
Externe Evaluation der boden- und luftgebundenen Durchführung von Intensivverlegungen in Niedersachsen -

Phase I Einrichtung der Rahmenbedingungen (Konzeption - Definitionen - Strukturen - Dokumentation - Disposition)
Die Kostenträger des Rettungsdienstes in Niedersachsen in Abstimmung mit dem Niedersächsischem Ministerium für Inneres, Sport und Integration
2001
Untersuchung zum Interhospitaltransfer in Rheinland-Pfalz
Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz
1998
Untersuchung zum Interhospitaltransfer im Saarland
Rettungszweckverband Saar
1996
Landesweite Erfassung ärztlich begleiteter sowie luft- und bodengebunden durchgeführter Verlegungstransporte in Rheinland-Pfalz
Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz
1995
Wissenschaftliche Begleituntersuchung zur zentralen Disposition luft- und bodengebundener Rettungsmittel für spezielle Sekundärtransporte in Hessen
Hessisches Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit
1994
Erstellung eines Einsatzvergabeschemas für die Mitarbeiter der landesweiten Koordinierungszentrale
Hessisches Ministerium für Jugend, Familie und Gesundheit





----------------
DOWNLOAD - DATENSCHUTZERKLÄRUNG KONTAKT - IMPRESSUM - STARTSEITE
----------------
© 2012 RUN GmbH | Schulstr. 10 | D-35037 Marburg | Tel.: 06421-24045 | Fax: 06421-24044 | Mail: info@run-gmbh.de